Privatsphäre

Privatsphäre.

PrivatsphaerePrivatsphäre, das heißt, das Recht zu haben, sein eigenes Leben zu führen, mit so wenig wie möglich Einmischung von außerhalb, das sind die wichtigsten Merkmale von einem „Zuhause“. Privatsphäre spielt insbesondere eine große Rolle, wenn man zum ersten Mal in ein Pflegeheim umzieht. Von ihrer eigenen, unabhängigen Wohnsituation, ziehen sie in eine Wohngemeinschaft oder sogar in ein Doppelzimmer. Für viele Ältere ist dies ein schwieriger Übergang, wobei der Wunsch nach Privatsphäre mehr und mehr verstärkt wird.

 

Pflegeheime sind auf eine Art eingerichtet, wie zum Beispiel einem gemeinschaftlichen Wohnzimmer, gemeinschaftliches Essen, Beschäftigungstherapie; das sind alles Vorkehrungen wo Bewohner, Pflegepersonal und Familie sich treffen können. Nicht alle Älteren möchten das. Eine Forschung von Duffy et al., (1986) zeigt an, daß die Mehrheit der Senioren Privatsphäre bevorzugt, d.h. kein gemeinsames Essen oder verschiedene gemeinsame Aktivitäten.

“Our research project on two nursing homes, found that, although both administrators and designers favoured designs that promoted social interaction, nursing home resident consistently selected design that enhanced privacy. This clearly highlights the need for residents to be involved in the design process. If better privacy option were included in the design of care homes, social interaction may be welcome”.
Duffy, M., Bailey,S.,Beck,D.G. (1986) Preferences in nursing home design: a comparison of residents, administrators, and designers. Environment and Behaviour, 246-57, 18.

Übersetzung:

“Unser Forschungsprojekt an zwei Pflegeheime, haben wir festgestellt, dass, obwohl Administratoren und Designer, ein Design bevorzugte die der sozialen Interaktion forderte, Einwohner konsequent ein Entwurf wählte die der Privatsphäre beinhaltete. Dies zeigt deutlich die Notwendigkeit um Bewohner bei dem Designprozess zu beteiligen. Wenn bessere Privatsphäre-Optionen bei der Gestaltung von Pflegeheim enthalten wären, kann die soziale Interaktion willkommen sein“.


 

Hauge & Heggen (2008) wundern sich wie es möglich ist in wie ferne die Gesellschaft es fordert um alles gemeinschaftlich zu tun und zu teilen mit die jene gen die in die gleich Situation verkehren.

“We question whether staff, relatives and even elderly residents are trapped by the idea that older people have so much in common that they should be glad to spend time together”.
Hauge,S., Heggen,K (2008) The nursing home as a field study of residents daily lif in common living rooms. Journal of Clinical Nursing, 460-467, 17 (4).

Übersetzung:

Wir fragen uns wie es kommt, ob Mitarbeiter, Familie und sogar alte Bewohner davon überzeugt sind, das alte Menschen die so viel Gemeinsames haben, froh sein sollte das sie die Zeit miteinander verbringen dürfen.

 

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